Ich stöbere zu unserem Thema „Die Chance der Jugend“ im Internet. Und finde was. Ein  Klick, schon öffnet sich ein Fenster an meinem PC und ich lese: „In seiner Jugend stellt der Mensch wichtige und entscheidende  Weichen für seine Zukunft, sowohl auf das Diesseits, als auch auf das Jenseits bezogen. Seine Eltern spielen dabei ebenfalls eine  wichtige Rolle und haben die Verantwortung, ihr Kind auf diese Verantwortung vorzubereiten.“. Gleichzeitig spielt auf meinem Bildschirm ein YouTube-Video ab und ein muslimischer Lehrer doziert vor einer Gruppe.


Ich höre ihm ein Weilchen zu, aber da ich des Arabischen nicht mächtig bin, kann ich nicht sagen, was er sagte. Ich weiß nicht, ob seine Botschaft „muslimisch ok“ oder in irgendeiner Art und Weise extrem ist. Aber zumindest der eine Satz, der in deutsch eingeblendet wurde, ist voll ok, finde ich. Ich hoffe und bete darum, dass wir unserer nachwachsenden Generation in verantwortlicher Weise helfen können, die Weichen richtig zu stellen. Ihre Weichen!

Ich starte einen neuen Versuch im Internet. Diesmal komme ich zu dieser Überschrift: Das Fest der Liebe – die Chance der Jugend. Ein Theater-Projekt des afrikanischen Autors Kum’a Ndumbe III.
Den Text zu diesem Theaterprojekt gibt es auch als Buch, aber dazu lese ich: „derzeit nicht verfügbar“. Die Chance der Jugend – derzeit nicht verfügbar? Das wäre ja schrecklich, geht es mir durch den Kopf, wenn es in unserer Gemeinde so wäre. Frohnhausen – derzeit keine Chance für die Jugend? Ich bin sehr dankbar, dass das nicht so ist!

Und wieder tippe ich ein: "Die Chance der Jugend". Jetzt öffne ich eine Datei mit dem Titel "Die Chance der Jugend im ländlichen Raum" - Aha, Dillenburg, denke ich und lese: "Beschäftigten Jugendliche auf dem Land nicht die gleichen Themen wie Jugendliche in der Stadt - Arbeit, Freundschaft, Partnerschaft usw.? Und haben Jugendliche auf dem Land nicht die gleiche Ausbildung und Professionalität wie ihre Kollegen/Kolleginnen in der Stadt? Ja, schon – und doch sind die Lebensbedingungen Jugendlicher auf dem Lande ganz anders. ... Nirgendwo leben Jugendliche so sehr an der Schnittstelle von Tradition und Moderne.“.
Es handelt sich um eine Einladung zu einem  Vortrag, dessen Referent so vorgestellt wird: „Mit dem hochqualifizierten Referenten Prof. Dr. Hermann von Laer, Wirtschaftsprofessor  an der Hochschule in Vechta und nebenbei Landwirt möchten wir u. a. nachfolgende Aspekte diskutieren ...“.
Wirtschaftsprofessor und Landwirt - der muss es wissen, oder? Ich stimme seiner Aussage  zu und frage mich, was es wohl für unsere Frohnhäuser Teens und Twens bedeutet, an der Schnittstelle von Tradition und Moderne  zu leben. Das tun sie nämlich. Spontan fällt mir ein, dass in unseren Gottesdiensten nicht nur alte und nicht nur neue Lieder gesungen werden, wir haben eine gute Mischung. Aber das kann doch nicht alles sein, oder?

Einmal will ich´s noch wissen, denn da gab es über die Suchmaschine noch eine Überschrift aus der renomierten Zeitung DIE WELT, die mich interessierte: "Köln´s Genossen setzen auf die Chance der Jugend". Aha, was Politisches, mal sehen, was kommt. Ich lese weiter: „Tut mir Leid, Leute, das mit dem Marxismus war halt nur so ne Idee von mir. Die Karl-Marx-Karikatur mit diesem lockeren Spruch hängt über dem Bett des jüngsten SPD-Unterbezirksvorsitzenden Deutschlands. Für den erst 26 Jahre alten J.O. ist er die stete Mahnung, dass keine ideologische Laberei, sondern nur Pragmatismus, effiziente, zackige und ergebnisorientierte Politik für den Menschen die Kölner Sozialdemokraten aus der tiefsten Krise ihrer Geschichte herausführen kann.“.
Haben wir unseren Kindern und Jugendlichen nur eine Ideologie weiterzugeben? Gott sei Dank nicht! Denn Jesus lebt und sein Wort ist wahr!

Nicht uninteressant, im Internet zu stöbern. Es wirft auch nicht nur Fragen auf, sondern legt uns Antworten nahe, oder nicht? Gutes Nachdenken wünsche ich !

Harald Petersen

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