Aktuell besteht die Gemeindeleitung (auch "Ältestenkreis" genannt) aus folgenden Personen:

  • Pastor Harald Petersen

  • Ingo Kunz

  • Stefan Nix

  • Michael Rumpf

  • Jörg Waldschmidt

Der Gründer

Die Freie evangelische Gemeinde Frohnhausen führt ihre Entstehungsgeschichte auf die ersten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts zurück. Nach der französischen Revolution (1789 bis 1799) mit all ihren Erschütterungen entstanden hin und her in Deutschland, so auch in unserer näheren Umgebung, Erweckungsbewegungen.
Zu nennen ist das Wittgensteiner Land und das Siegerland. Der Schuhmacher Johannes Waldschmidt (geboren am 4. Juni 1777) kam nach Siegen, wo er die dortigen Kreise der "Erweckten" kennenlernte und auch den persönlichen Glauben an Jesus Christus fand.
Johannes Waldschmidt
Nach Frohnhausen zurückgekehrt bezeugte er seinen Glauben und lud zu Versammlungen in seinem Hause ein. Die erste Versammlung fand wohl am 2. Weihnachtstag 1834 statt und rief einen nicht geringen Widerstand gegen die "Pietisten" hervor. Die Polizei schritt ein, und Johannes Waldschmidt und eine Frau namens "Polsche Lies" wurden verhaftet und im Dillenburger Gefängnis eingesperrt.

Die Anfänge

Johannes Waldschmidt war ein in der Heiligen Schrift gegründeter Mann. Er war einer, der Mission liebte und lebte. So kam es, daß er 1848 mit einigen Gläubigen aus dem Dillkreis den sogenannten "Missionshilfsverein" gründete.
Das erste Missionsfest fand 1849 in Dillenburg statt, das dritte 1851 in Frohnhausen. In dieser Zeit wurde Frohnhausen von einer besonderen Erweckung erfaßt.

Als der 1821 in Idstein im Taunus geborene Pfarrer Heinrich Anthes die Pfarrstelle in Frohnhausen übernahm, durfte Johannes Waldschmidt den "Philippusdienst" (vgl. Apostelgeschichte 8, 26-35) an ihm tun. Heinrich Anthes wurde zu einem begnadeten Zeugen des Evangeliums, sodaß nicht nur in Frohnhausen, sondern auch weit darüber hinaus seine evangelistische Botschaft gehört und geglaubt wurde.
Zum Leidwesen seiner treuen Freunde wurde er 1857, erst 37 Jahre alt, von seinem Herrn abgerufen. Zwei Jahre später folgte ihm sein geschätzter Bruder und Vater in Christo Johannes Waldschmidt in die himmlische Herrlichkeit. Die Versammlungen der Gläubigen fanden dann im Hause des Schneidermeisters Friedrich Schaffner (Hauptstraße 47) statt.

Mitglieder einer Freien evangelischen Gemeinde sind "frei" in ihrer Entscheidung für ein bewußtes Leben mit Jesus Christus und der Bibel. Damit gehören sie frei"willig" zu einer christlichen Gemeinde, deren Mitte Jesus Christus ist.

Eine Freie evangelische Gemeinden ist "frei" in der Finanzierung ihrer Gemeindearbeit - also unabhängig vom Staat, ohne Kirchensteuern. Sie ist eine "evangelische" Gemeinde. Denn "evangelisch" bedeutet nichts anderes, als daß ein Mensch an das glaubt, was im Neuen Testament steht. Er nimmt den Gott der Bibel ernst und erfährt, daß Jesus Christus dem eigenen Leben neue Inhalte gibt.

Mitglieder einer Freien evangelischen Gemeinde möchten eine "Gemeinde" bilden und zwar so, wie sie das Neue Testament beschreibt. Zum einen ist Gemeinde eine Gemeinschaft von Menschen, die ihr "Ja" zu einem Leben mit Jesus Christus gegeben haben. Zum anderen leben diese Menschen in einer Gemeinschaft, in der einer für den anderen da sein möchte.

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