Diese zwei Monate April und Mai haben es in sich. Ostern – Himmelfahrt – und Pfingsten. Damit schließen wir das Halbjahr mit den großen Feiertagen ab und gehen bald in die Sommerpause. Gut, dass da von Gott her keine Flaute zu erwarten ist. Denn nach Jesu Abschied von der Erde (Himmelfahrt) begann mit der Ausgießung des Heiligen Geistes zu Pfingsten eine neue Ära in der Geschichte der Gemeinde Jesu. Der Heilige Geist ist die Präsenz Gottes unter uns. Auch heute.

Und Jesus selbst? Nachdem wir hier im Gemeindebrief zuletzt betrachtet haben, dass er „gelitten und hinab gestiegen“ ist, richtet sich unser Blick jetzt nach oben.

Bald beginnt die Fastenzeit, die sich der eine oder die andere zur persönlichen Leidenszeit macht, weil er oder sie auf etwas verzichtet – und das ist manchmal gar nicht leicht. Manchen Menschen dient das nur zum Abnehmen. Andere möchten sich beweisen, dass sie auch ohne etwas leben können, was für sie Suchtcharakter hat und einen zu großen, vielleicht sogar riskanten, Stellenwert in ihrem Leben einnimmt.


Längst nicht jeder denkt bei seinem Fasten an die Leidenszeit Jesu Christi. Gelitten hat der Sohn Gottes ja nicht erst am Kreuz. Schon lange vorher war sein Leben davon geprägt.

Nachdem wir uns zunächst mit einem allgemeinen Blick in die Bibel zum „Heiligen Geist“ beschäftigt haben, stellte ich im letzten Gemeindebrief Gaben und Früchte des Geistes vor. Also das, was er uns gibt bzw. zur Verfügung stellt. Heute schauen wir uns an, wie der Geist Gottes sonst noch wirkt. Auch dieser Artikel erhebt dabei keinen Anspruch auf Vollständigkeit, denn das hieße ja, als Mensch dem Geist Gottes Grenzen zu setzen. Er wirkt, wo er will und ist dabei immer auch für Überraschungen gut!

Trösten

Jesus sagt seinen Jüngern zu, dass Gott ihnen auf Dauer den Tröster bzw. Beistand senden wird (Johannes 14,16), denn Jesus verließ kurz darauf die Erde wieder.

Weihnachten - Gott reißt sich ein Stück aus dem Herzen. Klar, mit diesen Worten steht es nicht in der Heiligen Schrift, aber so stelle ich es mir vor. Der Vater im Himmel hatte ja nicht mehrere Söhne zur Auswahl, von denen er einen mal abgeben konnte.

Es war sicher ein schwerer Abschied, denn bei der Reise ging es um einen tödlichen Abstieg. Zwar besuchte Jesus Gottes irdische Schöpfung, aber was war aus dem paradiesischen Zustand geworden?! Heile Welt war da schon lange nicht mehr. Es gab Mord und Totschlag, Lug und Trug... Der Gegensatz zu dem Ort göttlicher Herrlich keit, an dem Jesus war, konnte größer nicht sein. Eigentlich war es ein Job, um den sich keiner reißen würde.

Kirschen, Äpfel, Birnen, Erdbeeren ... Wenn ich an Früchte des Geistes denke, wie sie der Apostel Paulus in Galater 5,22 aufzählt, dann habe ich eine Obstschale im Sinn, wie sie bei der Predigt neulich auf unserem Kanzeltisch stand. Süße Früchte sind für mich Sinnbild für „süßes“ Wesen, angenehmen Charakter. Neun solcher positiver Eigenschaften zählt Paulus auf.

Und was ist Handwerkszeug des Geistes? Damit meine ich Fähigkeiten, die er uns gibt, um bestimmte Dinge zu tun. Früchte des Geistes besagen also wie wir sind. Gaben des Geistes benennen, was wir können. Auf Seite 10 - 11 „Erklär mal“ schreibe ich mehr dazu. Bleiben wir hier zunächst bei den Früchten.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.