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Laufen für den Siegespreis

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„Wisst ihr nicht, dass die, die in der Arena laufen, die laufen alle, aber einer empfängt den Siegespreis? Lauft so, dass ihr ihn erhaltet.“

1.Kor.9,24

Die Olympischen Spiele waren neben der Fußballeuropameisterschaft der sportliche Höhepunkt des Jahres. Mit dem Gewinn der Vizeeuropameisterschaft im Fußball und mit mehr als 40 Medaillen waren deutsche Sportler ziemlich erfolgreich.

Allesamt haben sie für ihren sportlichen Erfolg hart gearbeitet. Hätten sie ein weniger diszipliniertes Leben geführt und weniger trainiert, wären sie leer ausgegangen. Schlaffe Sportler haben nun mal keinen Erfolg. Dass Sportler nicht einfach so zu Siegern werden, wusste man schon in der Antike. Wer an den antiken olympischen Spielen teilnehmen wollte, musste glaubhaft versichern, dass er sich gut auf die Wettkämpfe vorbereitet hatte und er musste geloben, auch während der Spiele entsprechend zu leben und zu trainieren.

Daran erinnert Paulus seine Leser und vergleicht den sportlichen Wettkampf mit dem Leben eines Christen: „Tut alles für den Sieg (V.24). Lebt für den Sieg (V.25), zumal unser Siegeskranz unvergänglich ist.“. Wie ernst es ihm mit dieser Mahnung ist, erkennen wir spätestens, wenn wir den V.27 lesen: „Ich bezwinge meinen Leib und zähme ihn, damit ich nicht andern predige und selbst verwerflich werde.“
Aktualisiert ( Sonntag, 23. November 2008 um 04:09 ) Weiterlesen...
 

Identität des Einzelnen in der Gemeinschaft

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Es gab mal eine Gemeinschaft von Gläubigen, die so völlig an Gott hingegeben waren, dass ihr gemeinsames Leben von der Kraft des Heiligen Geistes angetrieben wurde. In diesem Zusammenschluss von Nachfolgern Christi liebten die Gläubigen einander mit einer radikalen Liebe. Sie nahmen ihre Masken voreinander ab und teilten ihr Leben miteinander. Sie lachten und weinten und beteten und sangen und dienten miteinander in authentischer christlicher Gemeinschaft.
Diejenigen, die mehr gatten, teilten bereitwillig mit denen, die weniger hatten, bis soziale und wirtschaftliche Grenzen aufgehoben waren. Sie gingen mit einander so um, dass Gräben zwischen Geschlechtern und Rassen aufgehoben wurden, und sie freuten sich über ihre kulturellen Unterschiede. In Apg. 2 lesen wir, dass diese Gemeinschaft von Gläubigen, diese Kirche, den Nichtgläubigen eine Vision vom Leben anbot, die so wunderschön war, dass ihnen der Atem stockte. Sie war so stark, so kreativ, so dynamisch, dass sie ihr nicht widerstehen konnten. In Vers 47 erfahren wir, dass „Der Herr täglich ihrer Gemeinschaft die hinzu[fügte], die gerettet werden sollten.
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Was wäre, wenn wir heute diese echte Gemeinschaft Gottes erleben würden? Was wäre, wenn das, was in Jerusalem geschah auch heute in unserem Lahn-Dill-Kreis geschehen würde? Eine Bewegung, die die ganze Welt verändert.

Nach welchen Kriterien oder Werten kann so eine Gemeinschaft bestehen? Was trägt sie? Was motiviert sie?

Aktualisiert ( Sonntag, 23. November 2008 um 04:10 ) Weiterlesen...
 


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