„Wisst ihr nicht, dass die, die in der Arena laufen, die laufen alle, aber einer empfängt den Siegespreis? Lauft so, dass ihr ihn erhaltet.“
Die Olympischen Spiele waren neben der Fußballeuropameisterschaft der sportliche Höhepunkt des Jahres. Mit dem Gewinn der Vizeeuropameisterschaft im Fußball und mit mehr als 40 Medaillen waren deutsche Sportler ziemlich erfolgreich.Allesamt haben sie für ihren sportlichen Erfolg hart gearbeitet. Hätten sie ein weniger diszipliniertes Leben geführt und weniger trainiert, wären sie leer ausgegangen. Schlaffe Sportler haben nun mal keinen Erfolg. Dass Sportler nicht einfach so zu Siegern werden, wusste man schon in der Antike. Wer an den antiken olympischen Spielen teilnehmen wollte, musste glaubhaft versichern, dass er sich gut auf die Wettkämpfe vorbereitet hatte und er musste geloben, auch während der Spiele entsprechend zu leben und zu trainieren.
Daran erinnert Paulus seine Leser und vergleicht den sportlichen Wettkampf mit dem Leben eines Christen: „Tut alles für den Sieg (V.24). Lebt für den Sieg (V.25), zumal unser Siegeskranz unvergänglich ist.“. Wie ernst es ihm mit dieser Mahnung ist, erkennen wir spätestens, wenn wir den V.27 lesen: „Ich bezwinge meinen Leib und zähme ihn, damit ich nicht andern predige und selbst verwerflich werde.“



Impulse

